milonga libre — weltkultur & high heels




Milonga Libre — Weltkultur & High Heels.
Jeden dritten Donnerstag ab 20:30 Praktika für Einsteiger und ab 21:30 Tango mit Leonie & Jan — wir freuen uns sehr auf dich!








Do | 08.06.2017 | 21:30­ — Milonga Libre — Weltkultur & High Heels


Do | 15.06.2017 | 20:30/21:30­ — Milonga Libre — Weltkultur & High Heels


Do | 20.07.2017 | 20:30/21:30­ — Milonga Libre — Weltkultur & High Heels


Do | 17.08.2017 | 20:30/21:30­ — Milonga Libre — Weltkultur & High Heels


Do | 21.09.2017 | 20:30/21:30­ — Milonga Libre — Weltkultur & High Heels


Do | 19.10.2017 | 20:30/21:30­ — Milonga Libre — Weltkultur & High Heels


WORKSHOP MIT ECHTEN ARGENTINIERN:
So | 29.10.2017 | 15—19 uhr­ — Milonga Libre — Weltkultur & High Heels.
11:30 - 13:00 Musikalität zu Pugliese (WS 3)
13:00 - 14:30 Musikalität zu DiSarli (WS 4)
15:00 - 19:00 Milonga Libre - Herbstedition!
Anmeldung: Libre@mitangolibre.de


Do | 16.11.2017 | 20:30/21:30­ — Milonga Libre — Weltkultur & High Heels


So | 19.11.2017 | 15-18 Uhr­ — »Queridos amigos!« — Tardecita-Cervantes —> »afip!«







Kontakt:
Leonie Müller +49 176 28811453
Jan Wirbeleit +49 157 30410418

info@afip-hessen.de







Milongas in Offenbach

Tango mit DJ und Bier — die Milongas im Offenbacher Kunstraum „Afip“ locken Tänzer aus ganz Rhein-Main an. Von Fabian Scheuermann



tango in offenbach



19.08.2017 Frankfurter Rundschau

Warum also kommen zur „Milonga Libre“ Tangofreunde aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet? „So etwas Ungezähmtes wie die Afip gibt’s in der Gegend sonst nicht“, findet Leonie Müller. Jan Wirbeleit nennt die „Milonga Libre“ einen „kulturellen Abend mit Freunden“.

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milonga libre — weltkultur & high heels | tango in offenbach am main

tango ist sowohl der tanz als auch die musikrichtung. tango ist auch in der dichtung und im gesang eigenständige ausdrucksform. der tango gehört seit september 2009 zum immateriellen kulturerbe der menschheit | unesco. seit dem ende des 19. jhd. hat sich der tango in verschiedenen formen von buenos aires aus in der gesamten welt verbreitet.

die geschichte des tango argentino beginnt am río de la plata. in den großräumen buenos aires und montevideo trafen am ende des 19. jhd. die verschiedensten völker und kulturen aufeinander. getrieben von wirtschaftlicher not in ihren heimatländern und durch ein groß angelegtes einwanderungsprogramm der argentinischen regierung angezogen, erreichten allein zwischen 1880 und 1930 ca. 6 mio. neuankömmlinge die hafenstädte am unterlauf des río de la plata. den zahlenmäßig größten anteil an den einwanderern aus der alten welt hatten die südeuropäer, wie spanier und italiener, aber auch juden waren zahlreich vertreten.

eine weitere große bevölkerungsgruppe waren die (größtenteils von englischen händlern importierten) afrikanischen sklaven. als die von der argentinischen regierung geplante landreform am widerstand der großgrundbesitzer scheiterte, verschlechterte sich die demographische struktur. zu den einwanderern, denen es nicht gelungen war, im hinterland fuß zu fassen und die deshalb in die hafenstädte zurückkehrten, kamen nun auch noch abertausende von arbeitslosen peones (landarbeitern) und gauchos aus der pampa. die schnell wachsenden großstädte konnten diese menschenströme kaum noch in ihren mietskasernen aufnehmen. es herrschte arbeitslosigkeit und elend. hinzu kam ein spürbarer frauenmangel, was prostitution und mädchenhandel (vornehmlich aus osteuropa) förderte. die menschen, die voller hoffnungen nach südamerika ausgewandert waren, hatten nun keine perspektiven mehr.

seit 1872 ist der begriff milonga in der bedeutung »tanzveranstaltung« belegt. heutzutage treffen sich tangotänzer (traditionell als milonguera und milonguero bezeichnet — aktueller als tanguera und tanguero) zu milongas, um zu den drei rhythmen zu tanzen: tango, vals und milonga. jeweils drei bis fünf stücke eines typs bilden sogenannte tandas, die durch kurze musikalische intermezzi (cortinas) unterbrochen werden können. der ablauf einer milonga wird durch verschiedene sitten (códigos) geordnet, diese können durchaus von veranstaltung zu veranstaltung differieren. rund um die tanzfläche werden tische angeordnet. zum tanz eingeladen wird durch aufnahme von blickkontakt (mirada) und das kopfnicken (cabeceo); in der regel fordert der mann die frau auf. am ende einer tanda bedankt und verabschiedet man sich, der mann geleitet die frau zu ihrem platz zurück. sich zu trennen, während eine tanda noch nicht zu ende gespielt wurde – oder gar vor dem ende eines stückes – gilt als unhöflich und demütigend.

milongas, auf denen es normal ist, dass auch damen auffordern, werden spätestens seit dem 21. jahrhundert von damen bevorzugt, die sich nicht »stundenlang die beine in den bauch sitzen« wollen. viele frauen und männer, die heute auf milongas gehen, wollen nicht auf das stückchen emanzipation verzichten, für das sie sich seit der studentenbewegung schon in jungen jahren eingesetzt hatten, und trotzdem den tango genießen.


#milongalibre | www.afip-hessen/milongalibre ab donnerstag 27.04.2017 ab 19:30/praktika — 20:30/tango mit Jan Wirbeleit & Leonie Müller ak 'es Müllersche

Posted by Akademie für interdisziplinäre Prozesse on Monday, 10 April 2017




afip offenbach





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63067 offenbach am main
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